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Exkursion durch ehemalige Deutsche Siedlung Baginsberg

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„Deutsches Haus“ und Schule in Baginsberg.
Ehemalige, evangelische, deutsche Kirche in Baginsberg.
Alter Friedhof.
Deutsche Hauser von dem Plan der Siedlung.




Ehemalige, evangelische, deutsche Kirche in Baginsberg


Ehemalige Schule in Baginsberg


Villa des Osterreichischer Tronnachfolgers Karl von Gabsburg
uns seiner Ehegattin Zita

Siedlung Baginsberg

Deutsche Ansiedler sind auf die Einladung der Bodenbesitzerin am nördlichen Rand von Kolomyja M.Baginska angekommen. Sie sind aus Brigidau (Region Stryj bei Lwiw), Josefsberg (Region Drogibytsch bei Lwiw) und Uhartstal (Region Kalusch bei Iwano-Frankiwsk) übersiedelt. Auf ihrem Bodenanteil haben sich 17 Familien niederlassen: von Maria Aschenbrenner, Wanel Barimann, Anton Bauer, Georg Gerstel, Georg Deil, Margareta Kalmann, Johan Kufner, Lorenz Kickel, Georg Lesner, Josef Legner, Johann Lerach und Wenzel Miller, Josef Rickel, Johann Stezel, Jakub Schafgeier und Franz Straub. Damals sind die Familien von Roshina Bachmann, Franz Hof Miller und Franz Zappe auf dem Boden von Stanislaw und Susanna Baginski seßhaft geworden. Die neugegründete Siedlung hieß Mtschikiwka. Mit der Zeit hat sie sich auf Kosten von Ansiedler verändert, die aus Landestreu (Region Kalusch bei Iwano-Frankiwsk) angekommen sind. Die Vorfahren jener Ansiedler stammten aus Wittemberg, Hessen und Palitinat, Boden Deutschlands. 1818 hat M.Baginska mit diesen Ansiedler eine Vereinbarung abgeschlossen, nach der jede Familie je 10 Morgen Bodens auf ewige Zeit bekommen hat. Jeder Ansiedler sollte jährlich 14 Tage als Leibeigener im Feld abarbeiten, die Steuer in Naturalien und mit Geld bezahlen. Der Leiter der Gemeinde (Vorsitzender) hat gratis 3 und, ein Lahrer 4 Morgen Bodens bekommen. Sie wurden auch von der Bezahlung der Steuer befreit. So entstand deutsche Ansiedlung Baginsburg, zu Ehren von Baginski genannt. Am 20. März 1836 haben sich der Vereinbarung zwischen Baginski und Ansiedler auch Anton und Stanislaw Baginski angeschlossen, die durch zusätzliche Beglaubigung einverstanden waren, jeder deutschen Familie je 10 Morgen Dodens zuzugeben, und die Ansiedler ihrerseits sollten jährlich als Leibeigener im Feld 7 Tage körperlich, 7 Tage mit Zugvieh abarbeiten sowie je 2 Hühner und 13 Eier abgeben. Nach der Abschaffung der Leibeigenschaft wurde Baginsberg der Stadtverwaltung Kolomyja untergeordnet.

Deutsche Ansiedler haben eine sumpfige Gegend bekommen. Nach der Entwässerung begannen die Baginsberger, sich überwiegend mit dem Ackerbau zu beschäftigen. Ihre Wirtschaft war vorbildlich. Reichere Ansiedler benutzten auch landwirtschaftliche Technik und Düngemittel. Sie beschäftigten sich mit der Viehzucht, ihr Vieh war gut gepflegt, und in den regionalen Ausstellungen der Haustiere haben die Baginsberger Pferdezüchter oftmals die Preise für die musterhaft gepflegten Pferde gewonnen. In freie von den landwirtschaftlichen Arbeiten Zeit beschäftigte sich die männliche Bevölkerung der Siedlung mit dem Pferdetransport; sie transportierte die Touristen aus Kolomyja nach Kossiw. Ihre Häuser haben die Ansiedler zu beiden Seiten der Straße bebaut. Sie waren hell, aus Holz gebaut, lang, mit Stroh bedeckt. Die Wohnstätte bestand aus Flur, Küche und zwei Zimmern, die immer sauber waren. Viehställe und Heuscheunen befanden sich in einer bestimmten Entfernung hinter dem Haus und entsprachen immer ihrer Zweckbestimmung. Später errichteten sie ihre Wohnstätten auf den gemauerten Fundamenten, mit den Außentreppen, und den Dach bedeckten sie mit den Brettern. Sie besaßen eigene Mühle.

Die Baginsberger namen an dem gesellschaftlichen Leben der Siedlung und der Region aktiv teil, sorgten für ihre Bildungs-, Sozial- und Kulturentwicklung. Von 1820 begann hier die Schule zu funktionieren. Der erste Lehrer war Georg Philipp Popp. 1902 hat sie den Status der zweijährigen, 1930 - der vierjährigen bekommen. Die Schule war auch ein Religionszentrum der Gesellschaft: hier bis zu 1869 in freie vom Unterricht Zeit wurden die Religionsrituale durchgeführt. 1869 hat die protestantisch-lutheranische Gemeinde von Baginsberg den Status der unabhängigen Religionsgemeinde bekommen, die auch andere Protestante aus Kolomyja umfasste, die zu jener Zeit zur protestanischen Gemeinde in Tscherniwtzi gehörten. Ihr Gebethaus haben die Baginsberger 1871 gebaut, der erste Priester war Karol Krzal aus Moravien. In Baginsberg hielt er Gottesdienst 5 Jahre lang, damals haben die Baginsberger ein schönes aus Ziegel und Stein gemauertes und mit Zinnblech bedecktes Gebetthaus errichtet (1873-75). Für diesen lutheranischen Tempel haben die Deutsche aus Preußen 10 000 Taler oder 16 000 der österreichischen Goldrinski geschickt. Teilweise hat das Geldmittel auch die Gemeinde gespendet und am 25. Oktober 1875 wurde schon das Gebethaus im Baginsberg geweiht und eröffnet. 1877 wurde als Pastor Friedrich Schädel aus Liznik in Westgalizien, und dann unter seiner Leitung wurde ein neues Gebethaus an der Stelle des altes, das schon verfault war, errichtet. Zu der lutheranischen Gemeinde in Baginsberg gehörten auch Protestanten aus Slawitz, Augustdorf, Konstantyniwka, Mikulsdorf, Neudorf und Bredtheim. 1890 zählte die Baginsberger Gemeinde 1000 Personen. Sie hatte eigenen Friedhof in der heutigen Dowga-Straße. 1890 begann hier eine Post zu funktionieren, die 70 Familien der Ansiedler bediente. 1900 zählte Baginsberg 167 Gehöfte mit 1245 Personen, und 1922 - 680 Einwohner.

In Baginsberg wurde eine der ersten Genossenschaftskassen unter den deutschen Siedlungen Galiziens gegründet (1903). An der Spitze standen Philipp Köhl (Vorsitzender), Philipp Schmalenberg (Stellvertreter), Kassierer Viktor Nahrgang. 1928 hatte diese Reifeisenkasse 130 Kunden. Am 28. 1908 wurde in Baginsberg das Grundzentrum des "Vereins der deutschen Christen Galiziens" gegründet, die Leitungsbestand: Jakob Bampmunk, R.Bregvogel, Johann Dresler, Walentin Dirp, Philipp Köhl, Jakob Liwenberg, Philipp Schäfer, Philipp Schmalenberg und S.Spanier . 1911 wurde hier "Das deutsche Haus" gegründet. Das aktive laben der Baginsberger hat der erste Weltkrieg unterbrochen. Am 15 September 1905 sind die russischen Kosaken in die deutsche Siedlung eingedrungen, haben ihre Einwohner aus den Häusern ausgejagt und die Häuser angezündet. Von 110 Häusern sind 17, und auch das Gebethaus und "Das deutsche Haus" erhaltengeblieben. Obdachlos geblieben, zogen die Baginsberger zuerst nach Worochta, und dann zerstreuten sich in die deutsche Ansiedlungen in der Region Lwiw. Es ist bekannt, dass 1916 sind einige kinder aus Baginsberg in die Brigidausser deutschen Gemeinde bei Lwiw eingeflossen sind. Nach der Beendigung des Krieges ist die Mehrheit der Baginsberger zurückgekehrt und begann Baginsberg aktiv wiederaufzubauen. Die Wiedergeburt dauerte wenigstens 3 Jahre. 1922 wurde schon das gesellschaftlich-politische- und Bildungsleben belebt. 1922 wurde zum Fonds Germann Fritsche 15 000 Mark gesammelt, das Grundzentrum des "Vereins der deutschen Christen Galiziens bagann wieder seine Tätigkeit, begann "Das deutsche Haus" zu funktionieren. Im Dezember 1922 hat die Jugend vom Baginsberg eine Vorstellung unter den Namen "Frieden" gegeben, in deren Grundlage eine Episode aus dem 30-jährigen Krieg in Europa (1618-1648) lag. Die Kunden begann wieder die Reifeisenkase zu bedienen. Am 3. Mai 1923 fand die festliche Begehung des Tages der Polnischen Verfassung von 1791. An den Feierlichkeiten hatte das Wort der Pastor Max Weidauer (ges. am 31. März 1937), der viel Gutes für die Gemeinde getan hatte. Im Alltag sprachen die Baginsberger miteinander schwäbisch und hielten sich die nationale Traditionen an. Nach den Aussagen der Zeugen aus Kolomyja Iwan Woloschinski, Ljubow Babjak-Kossak lebten die Deutsche mit den Ukrainern in Frieden und Freundschaft.

Im Januar 1940 sind alle deutsche Ansiedler aus Kolomyja nach Deutschland umgezogen. Ihre Schule wurde als eine Etappenstation für die Gemäßregelten in der Zeit der SU (1940), und später als Autoschule verwendet. Das "Deutsche Haus" war verbrannt, im Gebethaus befand sich in den Sowjetzeiten das Flachsfaserlager, und dann das Lager des Betriebs "Kolomyjasilmasch" (Traktorenwerk), von 1997 ist hier die ukrainische griechisch-katholische Kirche des heiligen Nikolaus in der S.Petlura-Straße. Von den Wohnhäuser ist das Gebäude, Villa von Schmalenbergs, die gute Zahnärzte waren, erhaltengeblieben.





Baginsberger Musikverein mit Vikar Decker 1931. Evangelische Volksschule in Baginsberg.

Teilweise in pfälzischen Trachten.


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